Armutskonferenz vergibt Journalismuspreis „von unten“

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PreisträgerInnen und Jurymitglieder bei der Preisverleihung.

Am 15.12.2014 wurde in Wien zum fünften Mal der „Journalismuspreis von unten“ vergeben. Bewertet und ausgewählt wurden die Beiträge von einer Jury bestehend aus Menschen, die von Armut betroffen sind. Die Armutskonferenz schreibt seit 2010 einen Preis aus, der „tiefgründige und respektvolle Armutsberichterstattung“ prämiert. Alle Ausgezeichneten betonten, den Preis als besondere Ehre zu empfinden, kommt er doch von Menschen, die genau wissen, was Sache ist. weiterlesen

Armut in Österreich: Keine Entspannung

Presseaussendung Armutskonferenz Österreich
+ Ergebnisse EU-SILC 2013

 „Keine Entspannung“, sieht die Armutskonferenz aufgrund der heute präsentierten Armutsindikatoren. „Einige Armutsindikatoren sinken seit 2008 – aber leider nur auf das hohe Niveau von vor der Krise. Die langfristige Entwicklung seit 2004 zeigt konstant hohe Armutslagen, auch im Vergleich mit dem letzten Jahr bleibt die Höhe von Armut und Deprivation konstant. weiterlesen

Armut in Österreich: Die Betroffenen sind die gleichen wie vor 20 Jahren

k-SAM_0595Bericht: Walter Deil

Unter dem Titel „Ich zähle täglich meine Sorgen – Armut in Österreich“ wurde Ende September auf Einladung des Armutsnetzwerks OÖ die überarbeitete Auflage des Handbuchs Armut präsentiert. Neben der Herausgeberin und den Herausgebern Christa Stelzer-Orthofer, Nikolaus Dimmel und Martin Schenk saßen auch die Autoren Alfred Grausgruber und Harald Stöger (beide Uni Linz) am Podium. Rund 70 interessierte Besucherinnen und Besucher waren in den Wissenstrum in Linz gekommen. weiterlesen

Das Pflegegeld hängt schon fast unerreichbar hoch

© anoli-Fotolia.com
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Beitrag von Norbert Krammer und Elisabeth Wintersberger, VertretungsNetz – Sachwalterschaft

Ein Detail vom Begutachtungsentwurf zur Pflege löst berechtigterweise Verwunderung und Unverständnis aus. Obwohl Sozialminister Hundstorfer im Sozialausschuss die neue Pflegegeld-Regelung verteidigt und mit Finanzierungsproblemen begründet, kann für die verschärften Zugangsregelungen bei Pflegestufe 1 und 2 kein Verständnis von pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen erhofft werden. weiterlesen