Ost-Slowakei: „Die soziale Situation der Roma wird täglich schlechter“

GruppemitBürgermeisterArbeitslosigkeit, desolate Häuser, verseuchtes Trinkwasser. Das sind einige der Lebensbedingungen der Roma in der Ost-Slowakei. Da die staatliche Sozialhilfe nicht zum Leben reicht, gibt es immer mehr Roma, die nach Deutschland, Italien oder Österreich betteln kommen. Auch in Vöcklabruck suchen rund 15 Männer aus dem Landkreis Rimavská Sobota als Bettler, Pantomimen und Musiker Unterstützung. Eine Gruppe des Armutsnetzwerkes Vöcklabruck besuchte im Mai die Heimat der „Bettler von Vöcklabruck“, um sich über deren Lebenssituation zu informieren.

ein Beitrag von Stefan Hindinger, Armutsnetzwerk Vöcklabruck weiterlesen

Buch-Tipp: Geld – Schulden – was jetzt?

Grafik für Titelseite mit MP 27.3.2015 - KopieVom Umgang mit Geld, Schulden und Privatkonkurs – Wissenswertes in Wort und Bild
Herausgeber: Mag. Thomas Berghuber
Illustrator: Michael Pammesberger, Lukas Berghuber

Dieses Buch verschafft den LeserInnen einen Überblick über wesentliche Fragen zum Umgang mit Geld / Konsum / Schulden / Überschuldung / Privatkonkurs. Und weil ein Bild bekanntlich mehr sagt als tausend Worte, wird der trockene Text durch aussagekräftige Zeichnungen von Michael Pammesberger ergänzt – gönnen Sie sich einige Augenblicke der (Selbst-)Ironie!

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So leben wir in Oberösterreich

Leben-in-oö_JBI-1In dieser Broschüre hat das Jahoda-Bauer Institut die wichtigsten Kennzahlen, Daten und Fakten in den Bereichen Arbeit, Bildung oder Gleichberechtigung für Oberösterreich zusammengefasst. Die Grundlage für diese Erhebung bilden Studien des Arbeitsmarktservices, der Arbeiterkammer, dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger und der Statistik Austria. Die Informationen sind sehr übersichtlich und auch für den Einsatz in Schulklassen geeignet.

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Ein Netzwerk kreiert Räume, sich zu engagieren, die es vorher nicht gegeben hat.

ms_martinschenk_1000pxInterview mit Mag. Martin Schenk, Sozialexperte der Diakonie und  Mitinitiator der Armutskonferenz

Warum ist die Partizipation von Armutsbetroffenen so wichtig?

Wer das Wort ergreift, hat etwas zu erzählen. Wer jemand ist oder war, können wir nur erfahren, wenn wir die Geschichte hören, deren Held/in er oder sie ist. Das Wort zu ergreifen, heißt nicht für jemand sprechen, sondern selbst sprechen. Wenn Ausgeschlossene die eigene Lebenswelt sichtbar machen, schaffen sie einen Ort, von dem aus sie sprechen können. Der Vorhang öffnet sich zu einer Bühne, auf der die eigene Geschichte eine eigene Deutung und zugleich Bedeutung erfährt. Das vermeintlich Unspektakuläre des eigenen Lebens bekommt eine Bühne und wird besonders. Die das Wort ergreifen, können zur Sprache bringen, wer sie sind und wer sie sein können. weiterlesen