Licht ins Dunkel der Sozialhilfe

Die Sozialhilfe versagt in der Krise. Und niemand schaut hin.

WER VON TEUERUNG SPRICHT, DARF ZUR SCHLECHTEN SOZIALHILFE NICHT SCHWEIGEN. 19 PUNKTE FÜR EINE BESSERE MINDESTSICHERUNG!

(1.2.2023) Statt in einer Krisensituation Schutz zu bieten, führt das neue Sozialhilfegesetz zu einer Ausbreitung der Not wie immer mehr Beispiele aus den Bundesländern zeigen. Und niemand schaut hin. Wer von Teuerung spricht, darf zur schlechten Sozialhilfe nicht schweigen. Die Sozialhilfe ist eine kaputte Brücke, die über einem reißenden Fluss bricht. Wir brauchen aber jetzt in der Krise starke soziale Brücken, die halten.

Artikel von und mehr Informationen auf: Licht ins Dunkel der Sozialhilfe: Die Sozialhilfe versagt in der Krise. Und niemand schaut hin. – Armutskonferenz

Sozialhilfe-Novelle: Chance vertan

Josef Pürmayr, Sozialplattform, analysiert neue Sozialhilfe

Am 7. Dezember hat der Oö. Landtag die Novelle der Oö. Sozialhilfe beschlossen. Diese Novellierung war aufgrund von Änderungen im Sozialhilfe-Grundsatzgesetz (SHGG) erforderlich, die verpflichtend in die Sozialhilfegesetze der Bundesländer integriert werden müssen. Ein Beitrag von Josef Pürmayr

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Für ein Arbeitslosengeld, das Chancen erhöht und vor Absturz bewahrt!

Armutskonferenz an Minister Kocher: Für ein Arbeitslosengeld, das Chancen erhöht und vor Absturz bewahrt!

Höheres Arbeitslosengeld & Notstandshilfe wirken präventiv / Zuverdienst verkürzt Langzeitarbeitslosigkeit / Gute Ausbildungsmaßnahmen erhöhen Chancen

(06.12.2022) Es braucht „ein Arbeitslosengeld, das vor Absturz bewahrt und Chancen am Arbeitsmarkt erhöht“, wendet sich das Netzwerk Armutskonferenz heute in einem Appell an Arbeitsminister Martin Kocher, eine sozial ausgewogene Reform nicht weiter zu blockieren. „Ein besseres, höheres Arbeitslosengeld schützt davor, in die Sozialhilfe zu fallen und verhindert in schwierigen Zeiten total abzustürzen“.

Mehr Infos auf: https://www.armutskonferenz.at/news/news-2022/fuer-ein-arbeitslosengeld-das-chancen-erhoeht-und-vor-absturz-bewahrt.html

Teuerung: Wer Ärmeren helfen will, darf zur schlechten Sozialhilfe nicht schweigen

Ärmeren helfen heißt: Teuerung ausgleichen und die Probleme von vorher lösen / Stromkostenbremse um „working poor“ erweitern

(27.10.2022) Es soll den Ärmeren geholfen werden, sagen jetzt ganz viele. Das ist gut. Wenn dann aber konkrete Vorschläge gemacht werden, die genau den Ärmeren helfen, dann interessieren diese wieder eher weniger. Das ist schlecht. „Was jetzt besonders wichtig wäre, sind Entlastungen bei den Wohnkosten wie z.B. durch eine verbesserte Wohnbeihilfe. Auf das wurde in der Teuerungsfrage bisher zu wenig Augenmerk gelegt“, weist Sozialexperte Martin Schenk vom Netzwerk Armutskonferenz hin. „Der Abzug der Wohnbeihilfe und die Kürzungen beim Lebensunterhalt in der Sozialhilfe führen zu massiven Problemen. Wer A sagt, muss auch B sagen. Wer Ärmeren helfen will, darf zur schlechten Sozialhilfe nicht schweigen.“, so Schenk. Ähnliches gilt für die Arbeitslosenversicherung.

Mehr Infos auf: https://www.armutskonferenz.at/news/news-2022/teuerung-wer-aermeren-helfen-will-darf-zur-schlechten-sozialhilfe-nicht-schweigen.html

Armutsnetzwerk sieht klaren Paradigmenwechsel in der Bekämpfung von Armut

Das Vorhaben der Bundesregierung zur Neuregelung der Mindestsicherung bringt klare Nachteile für kinderreiche Familien und Migrant*innen. Mit der Koppelung von Sprachkenntnissen an Sozialleistungen – bei vorausgehender Kürzung von Sprachförderungsmaßnahmen – verpasst sich die Regierung wohl bewusst ein Hardliner-Image, anstatt dringend notwendige Integrationsmaßnahmen zu setzen.  „Armutsnetzwerk sieht klaren Paradigmenwechsel in der Bekämpfung von Armut“ weiterlesen

Nicht ÜBER sondern MIT Ausgrenzungs-Gefährdeten sprechen

Im Netzwerk „Gemeinsam gegen Armut und Ausgrenzung“ organisieren sich Menschen mit Armuts- und Ausgrenzungserfahrungen und Interessen-VertreterInnen. Psychisch und physisch Beeinträchtigte, von Obdachlosigkeit Betroffene oder auch Arbeitslose setzen sich zusammen, um ihre Anliegen zu diskutieren, sich zu vernetzen und Ansprüche gemeinsam zu vertreten. Seit Juni 2016 gibt es dieses Netzwerk, das vom Armutsnetzwerk OÖ unterstützt wird. Lothar Furtner ist ein Sprecher des Netzwerks „Gemeinsam gegen Armut und Ausgrenzung“. Der Schärdinger engagiert sich schon länger als Interessen-Vertreter bei pro mente OÖ und in der österreichischen Armutskonferenz. Er ist überzeugt, dass es wichtig ist, sich zu vernetzen und die Stimme zu erheben.

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Armutsbetroffene haben keine Wahl

Kampagne des Armutsnetzwerks OÖ
18. September – 17. Oktober 2017
anlässlich des Internationales Tages gegen Armut und Ausgrenzung (17.10.)

Niemand ENTSCHEIDET sich für ein Leben in Armut. Menschen sind nicht gerne arbeitslos oder gering qualifiziert. Familien würden lieber gemeinsam auf Urlaub fahren oder ihren Kindern ermöglichen, FreundInnen zum Geburtstagsfest einzuladen. Niemand friert gern in den eigenen vier Wänden, weil die Heizkosten das knappe Budget überschreiten. Es ist Aufgabe der Politik, Chancen für alle zu schaffen. Das gilt auch für armutsbetroffene Menschen. Das Thema Armutsbekämpfung spielt im aktuellen Wahlkampf – wenn überhaupt – nur eine untergeordnete Rolle. Armut ist für die gesamte Gesellschaft beschämend, die politische Auseinandersetzung damit wird daher gerne ausgespart. Das Armutsnetzwerk Oberösterreich bringt das Thema aufs Tapet und lanciert im letzten Monat des Wahlkampfes die Kampagne „Armutsbetroffene haben keine Wahl“.

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Der Sozialpolitik fehlt Erneuerungskraft – Lücken statt positiver Perspektiven

Österreich ist kein sozialpolitisches Ödland. Nein, das wäre wirklich eine maßlose Übertreibung der KritikerInnen. Denn die vielen Transferleistungen und das wohlfahrtstaatliche Sicherungssystem zeichnen ein gut ausgewogenes soziales System aus, das wesentlich zur Reduktion von Armutsgefährdung beiträgt. Von den Umverteilungsmaßnahmen profitieren alle Menschen in Österreich. Ein Blick in den Bundes-Sozialbericht macht deutlich, dass die staatlichen Ausgaben für Pensionsleistungen mit rund dreiviertel der Gesamtsozialausgaben den größten Budgetposten darstellen. Norbert Krammer, VertretungsNetz – Sachwalterschaft
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Mindestsicherung OÖ: „Deckel-Gesetz“ vernichtet Zukunftschancen von Kindern

Armutsnetzwerk OÖ: Die geplante Novelle beschneidet in erster Linie die Chancen von Kindern aus armutsgefährdeten Haushalten.

Wenn am 8. Juni im oberösterreichischen Landtag die Deckelung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) in der Höhe von € 1.500 monatlich beschlossen wird, bereitet das betroffenen Menschen weitere Probleme. weiterlesen „Mindestsicherung OÖ: „Deckel-Gesetz“ vernichtet Zukunftschancen von Kindern“ weiterlesen