In dieser Broschüre hat das Jahoda-Bauer Institut die wichtigsten Kennzahlen, Daten und Fakten in den Bereichen Arbeit, Bildung oder Gleichberechtigung für Oberösterreich zusammengefasst. Die Grundlage für diese Erhebung bilden Studien des Arbeitsmarktservices, der Arbeiterkammer, dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger und der Statistik Austria. Die Informationen sind sehr übersichtlich und auch für den Einsatz in Schulklassen geeignet.
Aktuelles
Ein Netzwerk kreiert Räume, sich zu engagieren, die es vorher nicht gegeben hat.
Interview mit Mag. Martin Schenk, Sozialexperte der Diakonie und Mitinitiator der Armutskonferenz
Warum ist die Partizipation von Armutsbetroffenen so wichtig?
Wer das Wort ergreift, hat etwas zu erzählen. Wer jemand ist oder war, können wir nur erfahren, wenn wir die Geschichte hören, deren Held/in er oder sie ist. Das Wort zu ergreifen, heißt nicht für jemand sprechen, sondern selbst sprechen. Wenn Ausgeschlossene die eigene Lebenswelt sichtbar machen, schaffen sie einen Ort, von dem aus sie sprechen können. Der Vorhang öffnet sich zu einer Bühne, auf der die eigene Geschichte eine eigene Deutung und zugleich Bedeutung erfährt. Das vermeintlich Unspektakuläre des eigenen Lebens bekommt eine Bühne und wird besonders. Die das Wort ergreifen, können zur Sprache bringen, wer sie sind und wer sie sein können. Weiterlesen
Einladung Partizipationsstudie: Betroffenen-Beteiligung und Klient_innen-Partizipation
Ihre Erfahrungen sind gefragt – Jetzt mitmachen!
Paritzipation ist für die Armutskonferenz ein wichtiges Thema.
Die Armutskonferenz führt derzeit gemeinsam mit dem Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung (an der FH St. Pölten) eine Partizipationsstudie durch, um praktische Ansätze von Betroffenen-Partizipation zu erheben. Ziel dieser Studie ist es, einen Überblick über die aktuellen Beteiligungsformen in sozialen Einrichtungen in Österreich zu erhalten. Die Studie richtet sich an Praktiker_innen in verschiedenen Feldern der Sozialen Arbeit, die an Formen von Betroffenen-Partizipation interessiert sind, diese anwenden bzw. anwenden möchten oder in ihrer Einrichtung bereits für Klient_innen-Beteiligung verantwortlich sind. Zum Online-Fragebogen Weiterlesen
Kindergesundheit und Armut
Daten, Zusammenhänge, Ursachen – von Martin Schenk
Der Beitrag von Martin Schenk gibt eine kurze Einführung zum Status von Kinderarmut und Gesundheit in Österreich, es werden emipirische Daten aus Österreich und der internationalen Forschung verwendet. Die überblicksmäßige Darstellung der Faktoren, die für die Unterschiede in der Gesundheit verantwortlich sind, bildet einen Schwerpunkt.
Wohlwollen statt Schuldzuweisung
Steigende Arbeitslosigkeit, über 500 000 Menschen in Österreich ohne Job. Die Frage des Umgangs mit der hohen Arbeitslosigkeit lässt sich nicht mehr ausblenden. Ab einer gewissen Prozentzahl an Arbeitslosigkeit kann sich eine Gesellschaft nicht mehr auf individuelle Schuldzuweisungen beschränken. Es scheint jedoch als wäre der individuelle Ansatz tief in unserer Gesellschaft verwurzelt. Die Idee, dass „jeder Mensch seines Glückes Schmied“ sein kann, setzt sich auch nach Einsetzen der Arbeitslosigkeit fort. ein Beitrag von Mag. Lydia Seemayer, Medienreferentin, Bischöfliche Arbeitslosenstiftung
Sparkurs des Landes gefährdet Menschen mit Beeinträchtigung

Die Hiobsbotschaft der schwarz-grünen Landesregierung, in den nächsten drei Jahren bis zu 25 Millionen Euro im Bereich der Behindertenhilfe einzusparen, löst berechtigte Proteststürme in Oberösterreich aus. So versammelten sich am 18. März über Tausend betroffene BürgerInnen, VertreterInnen verschiedener sozialer Institutionen, Gewerkschaften und politischen Gruppierungen vor dem Landhaus in Linz. Auch mit Protestschreiben, Artikeln und Beiträgen in Medien und Blogs wird nachdrücklich auf die drastischen Auswirkungen des Sparkurses hingewiesen. ein Beitrag von Norbert Krammer, VertretungsNetz – Sachwalterschaft
Richtsatz-Änderung bei Mindestsicherung jetzt überfällig

Foto: Land OÖ, Dedl
Seit Jahren wird die Anrechnung von erhöhter Familienbeihilfe in der Bedarfsorientieren Mindestsicherung (BMS) heftig kritisiert. Das Land Oberösterreich ist säumig und setzt die Vereinbarung zwischen Bund und Bundesländern, die sogenannte Art-15a-B-VG-Vereinbarung zur BMS, zumindest in einem Teilbereich nachlässig um.
ein Beitrag von Norbert Krammer, VertretungsNetz – Sachwalterschaft Weiterlesen
Problematik: Versorgungslücken ehemaliger AsylwerberInnen
Um die Existenz von AsylwerberInnen während des Asylverfahrens zu sichern, haben diese in dieser Zeit Anspruch auf Unterbringung und Verpflegung im Rahmen der Grundversorgung nach den einschlägigen Bestimmungen der einzelnen Grundversorgungsgesetze der Länder und des Bundes. Nach positivem Abschluss des Asylverfahrens kann es allerdings zu Problemen und Lücken bei der Existenzsicherung für diese Personengruppen kommen.
ein Beitrag von Mag. Alexander Leitner, Rechtsberatung Caritas Sozialberatung OÖ Weiterlesen
Gesetzeslücken machen einheitlichen Vollzug der bedarfsorientierten Mindestsicherung schwierig!

Das Armutsnetzwerk OÖ hatte am 13. Jänner Mag.a Brigitta Schmidsberger (Magistrat der Landeshauptstadt Linz – Leiterin Amt für Soziales, Jugend und Familie) und Mag. Dr. iur. Karin Schableger (Juristin, Amt für Soziales, Jugend und Familie) zu einer Fragestunde zur Mindestsicherungspraxis in Linz geladen. Viele ExpertInnen aus Sozialorganisationen nutzten die Gelegenheit, um sich zu informieren und auf aktuelle Probleme aufmerksam zu machen. Weiterlesen






















































