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Armutsbetroffene haben keine Wahl

Kampagne des Armutsnetzwerks OÖ
18. September – 17. Oktober 2017
anlässlich des Internationales Tages gegen Armut und Ausgrenzung (17.10.)

Niemand ENTSCHEIDET sich für ein Leben in Armut. Menschen sind nicht gerne arbeitslos oder gering qualifiziert. Familien würden lieber gemeinsam auf Urlaub fahren oder ihren Kindern ermöglichen, FreundInnen zum Geburtstagsfest einzuladen. Niemand friert gern in den eigenen vier Wänden, weil die Heizkosten das knappe Budget überschreiten. Es ist Aufgabe der Politik, Chancen für alle zu schaffen. Das gilt auch für armutsbetroffene Menschen. Das Thema Armutsbekämpfung spielt im aktuellen Wahlkampf – wenn überhaupt – nur eine untergeordnete Rolle. Armut ist für die gesamte Gesellschaft beschämend, die politische Auseinandersetzung damit wird daher gerne ausgespart. Das Armutsnetzwerk Oberösterreich bringt das Thema aufs Tapet und lanciert im letzten Monat des Wahlkampfes die Kampagne „Armutsbetroffene haben keine Wahl“.

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Foto PolitikerInnen

Armut 4.0

Diskussion mit Birgit Gerstorfer (SPÖ), Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP), Michael Gruber (FPÖ), Stefan Kaineder (Die Grünen), Christa Stelzer-Orthofer (JKU Linz)

Das Sozialsystem steht unter Druck – nicht nur finanziell sondern auch politisch – nicht nur in Oberösterreich sondern auch in Europa. Gerade an der Bedarfsorientierten Mindestsicherung ist zu beobachten, dass einheitliche Lösungen nur mehr schwierig auszuverhandeln sind. Führen die politischen Entscheidungen und workfare-orientierte Strategien in der Sozialpolitik auch zur Entsolidarisierung in unserer Gesellschaft? Was macht ein gerechtes Sozialsystem aus? Stehen wir vor einem Paradigmenwechsel in der Sozialpolitik?

Diskutieren Sie mit!

Moderation: Elisabeth Rosenmayr

Linz, OÖ Kulturquartier
Veranstalter: Sozialplattform OÖ

Bild Tag der Arbeitslosen

Drahtseilakt Arbeitsmarkt – Tag der Arbeitslosen

Für viele Menschen ist das Bestehen am Arbeitsmarkt ein wahrer Seiltanz. Ein schmales Band, auf dem sich kaum Halt finden lässt. Das Wichtigste ist, immer die Balance zu halten, um nicht vom Seil zu fallen. Die Balance zwischen den Anforderungen der Arbeitswelt und den eigenen Bedürfnissen, die Balance zwischen Familie und Beruf. Die Balance zwischen den Ansprüchen, die von DienstgeberInnen gestellt werden und dem, was ich tatsächlich schaffen kann. ein Beitrag von Bischöfliche Arbeitslosenstiftung.

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Fleißig, fleißig, fleißig

WK-Präsident Trauner titelt in der „Oberösterreichischen Wirtschaft“ Nr. 9 „Leistung muss sich wieder lohnen“ ( vom 4. März: http://wko.at/ooe/Medien/oow/2016/09/index.html#2)

Sein Beitrag enthält Reizwörter, auf die Josef Pürmayr, Sozialplattform OÖ, anspringt wie der Pawlowsche Hund:

1.       „… sich aber dafür immer mehr Mitbürger ohne Not am Sozialstaat bedienen“ und

2.       „Wer fleißig arbeitet, muss das auch beim Nettobezug spüren.“

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Einkommensverteilung in Österreich

Welchen Einfluss haben staatliche Sozialleistungen, Sozialabgaben und das Steuersystem auf die Einkommensverteilung in Österreich? Haben Löhne oder Einkommen aus Vermögen in den letzten Jahren stärker zugenommen? Die Antworten darauf  und mehr Informationen zur Entwicklung der Einkommen, z.B. bei Unterschieden zwischen Branchen, Arten der Beschäftigung, Geschlechtern u.v.m. finden Sie in der Broschüre „Einkommensverteilung in Österreich“ vom Sozialministerium Österreich.

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Wir müssen leider draußen bleiben

Linz aus der Sicht von armutsbetroffenen Menschen zu erleben und auf den Internationalen Tag gegen Armut hinzuweisen, waren der Hintergrund für die Stadtführung der anderen Art. Das Armutsnetzwerk OÖ durfte rund 40 Personen begrüßen, die an exemplarischen 6 Stationen (Landhaus, Sparkasse, Akademisches Gymnasium, Passage, Krankenhaus Barmherzige Schwestern und Power Tower Energie AG) mehr zum Thema erfuhren. Schauspielerin Claudia Seigmann und Christian Winkler, Armutsnetzwerk OÖ, informierten über Chancenungleichheit bei Demokratie und Bildung, Schulden, Freizeit und Konsum, Armut und Gesundheit, Energiearmut und Wohnen. weiter zu Film und Galerie
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5,7 % mehr MillionärInnen

BU005290_2f58a1e0 2ein Beitrag von Josef Pürmayr, Sozialplattform OÖ

Im Jahr 2014 betrug das  Wirtschaftswachstum in Österreich nur 0,3 %. Die Zahl der MillionärInnen ist im gleichen Jahr dennoch um 5,7 % gestiegen. Wir haben österreichweit mittlerweile 114.200 MillionärInnen, wie die OÖ Nachrichten berichteten. Wer profitiert von unser aller Arbeit am meisten? Es sind jene, die ohnehin schon viel auf der hohen Kante haben. Gleichzeitig gibt es knapp 230.000 Personen, deren Einkommen trotz ganzjähriger Erwerbstätigkeit unterhalb der Armutsschwelle liegt. weiterlesen